Sternzeichen

Widder
21.03. – 19.04.
Herrscher: Mars und Pluto
Kardinalzeichen: Feuer
Kennzeichen: Aktivität, Initiative, Unternehmungsgeist

Widder

Widder

Das Leben als Wettkampf mit der Typik: “Ich bin”
Widder, das erste Zeichen des Tierkreises, ist das Zeichen des Neubeginns. Es symbolisiert einen neuen Zyklus in der persönlichen Weiterentwicklung. Der Widdermensch ist aggressiv und sagt alles geradeheraus.
Da er sehr ehrgeizig ist, möchte der Widdergeborene stets der Erste und Beste sein. Er ist eine ausgesprochene Führernatur; Ruhm und Anerkennung sind ihm wichtiger als Vermögen und Bequemlichkeit. Doch gerade weil er so sehr von dem Wunsch nach Autorität und Überlegenheit beseelt ist, geschieht es leicht, daß er allzu aggressiv wird und im Umgang mit anderen lieber gewaltsam anstatt vernünftig und diplomatisch vorgeht. Wenn er nicht über genügend Klugheit und Erfahrung verfügt, benimmt er sich oft recht töricht.
Einen Großteil seiner Kraft schöpft der Widdermensch aber daraus, dass er sich einfach nicht geschlagen gibt. Fehlschläge können ihn niemals entmutigen, und er wird immer nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchen.
Widder sprudeln über von schöpferischer Energie und Enthusiasmus (der Widder ist ein Feuerzeichen und wird von Mars und Pluto beherrscht); und weil der Widder ein Kardinalzeichen ist, stellen sich die Widdergeborenen stets neue Aufgaben, die sie so lange fesseln, bis der Reiz des Neuen verflogen ist.
Menschen dieses Zeichens haben ein ungeheures inneres Bedürfnis, sich durch Aktivität im Leben zu bestätigen. Widdergeborene geben sich nicht damit zufrieden, über ihre Bedürfnisse zu sprechen, sie drängen darauf, sie in die Tat umzusetzen.
Wenn der Widdergeborene lernt, erst zu überlegen, bevor er etwas unternimmt, wird ihm sein energiegeladenes Naturell helfen, vieles zu erreichen. Seine Impulsivität und die Unfähigkeit, auf den Rat anderer zu hören, bringt ihn jedoch leicht in Schwierigkeiten. Der Widdermensch neigt aus Ungeduld dazu, die Weiterführung der von ihm begonnenen Unternehmen Anderen zu überlassen, vornehmlich den festen und beweglichen Zeichen.

Stier
20.04. – 20.05.
Herrscher: Venus
festes Zeichen: Erde
Kennzeichen: Besitztümer, Entschlossenheit, Praxisbezogenheit

Sternzeichen, Tierkreiszeichen Stier

Stier

Das Leben als Organisation mit der Typik: “Ich besitze”
Stier ist das Zeichen der zweckgerichteten Entschlossenheit und Kraft. Und da dieses Zeichen ein Erdzeichen ist, sind Stiere dazu auserkoren, materielle Dinge in den Griff zu bekommen, sie zu meistern. Das Element Erde verhilft dem Stier zu großem Geschick in praktischen Dingen. Er strebt nach geistiger Wahrheit, indem er die praktischen Seiten des Lebens zu bewältigen sucht. Der Stiergeborene liebt die guten Dinge dieses Lebens und erstrebt häufig den Erwerb materieller Güter.
Der in diesem Zeichen Geborene schätzt auch Bequemlichkeit, Zufriedenheit und Vergnügen. Alles, was diese Bedürfnisse zu stillen vermag, ist von großer Wichtigkeit für den Stier, und er wird viel Energie darauf verwenden, es sich zu verschaffen. Hat der Stiermensch einmal sein Ziel erreicht, kann ihn keine Macht der Welt dazu bewegen, seine Interessen anderswo einzusetzen. Der Stiergeborene achtet darauf, daß nichts und niemand sich dem in den Weg stellt, was er anstrebt. Er will Geld nicht des Geldes willen, sondern damit er sich an den Dingen erfreuen kann, deren Erwerb ihm dieses Geld ermöglicht.
Da Venus die Herrscherin des Zeichens ist, weiß der Stier gute Formen und schöne Dinge zu schätzen, vor allem, wenn sein Tastsinn angesprochen wird. Der Stiergeborene hat eine Vorliebe für gute Kleidung und läßt sich vom Aussehen Anderer stark beeindrucken.
Die größte Rolle im Leben des Stiermenschen spielt die Sicherheit, die emotionale wie die materielle. Der Stier meidet jede feste Bindung, bis er weiß, ob ihm eine Person, Situation oder Beziehung nützlich sein kann. Da er jedoch einen ausgeprägten Sinn für Loyalität hat, belädt er sich oft mit den Kümmernissen und Problemen seiner Freunde. Der Stiergeborene kann oft unglaublich eifersüchtig sein. Die Gefühle und Zuneigungen eines anderen betrachtet er als sein Eigentum. Diese besitzergreifende Haltung entspringt seinem Bedürfnis nach Sicherheit.
Da Stiere stark gefühlsbetonte und empfindsame Naturen sind, denen es auch nicht an geistigen Gaben fehlt, fühlen sie sich oft unglücklich, wenn sie unter ihrem Stand geheiratet haben.
Über seine inneren Beweggründe ist sich der Stiermensch nicht immer im klaren. Selbsterkenntnis ist ihm nicht so wichtig.
Der Stiergeborene ist mit großer Willenskraft ausgestattet, die es ihm erlaubt, über lange Zeiträume, ja sogar über Jahre hinaus vorauszuplanen. So steuert er emsig und unbeirrt, von seinem Besitzinstinkt geleitet, auf sein Ziel zu. Meistens sind seine Bemühungen von Erfolg gekrönt.
Stiermenschen haben ihre eigene Art, Dinge anzupacken, und wenn man reibungslos mit ihnen auskommen will, tut man gut daran, sich nicht in ihre Angelegenheiten einzumischen oder zu versuchen, sie umzustimmen.
Zwillinge
21.05. – 21.06.
Herrscher: Merkur
bewegliches Zeichen: Luft
Kennzeichen: Geistigkeit, Beweglichkeit, Nonkonformismus
Sternzeichen, Tierkreiszeichen Zwillinge

Zwillinge

Das Leben als informative Bühne mit der Typik: “Ich denke”
Unter dem intellektuellen Luftzeichen der Zwillinge Geborene, werden von Merkur beherrscht und zeichnen sich durch rasches Denken und Handeln aus.
Da Merkur mit Verständigung und Verhandlung zu tun hat, muß der Zwilling alles beurteilen und einordnen. Damit seine Kontakte für ihn sinnvoll werden, braucht der Zwillingmensch Worte und Ideengebäude. Die Sprache ist für ihn von besonderer Bedeutung, dient sie ihm doch als Rahmen für seine Unternehmungen. Worte sind Rettungsanker oder Sicherungen, während die Gedanken beständig von einem Punkt zum anderen springen. Die Redegewandtheit des Zwillings ist eine positive Eigenschaft, doch sollte er nie vergessen, welchen Schaden er anrichten kann, wenn er seine Zunge nicht im Zaum hält.
Zwillinge dürsten nach Wissen und sind begierig, zu lernen. Im allgemeinen ist die Lernfähigkeit bei ihnen hochentwickelt. Ihre Erfindungsgabe und Vorstellungskraft befähigt sie zu schriftstellerischer Tätigkeit, zum Experimentieren und zu Kritik. Bildung ist daher von Anfang an für sie wichtig.Ist ihre Ausbildung unzureichend, machen sie häufig anderen das Leben zur Qual. Haben sie jedoch eine gute Schulung erfahren, dann können sie im Umgang angenehm und kultiviert sein.
Die Laune des Augenblicks bestimmt die Haltung des Zwillingsgeborenen; daher ist seine Persönlichkeit so ambivalent. Abwechslung ist das Salz des Lebens, findet er, und diese Lebenseinstellung kann zu Übertreibung führen. Wenn die Dinge nicht so laufen, wie er will, wird der Zwillingsmensch schnell depressiv. Am wohlsten fühlt er sich, wenn er mehrere Interessengebiete hat.
Der Zustand stets gespannter Aufmerksamkeit lässt beim Zwillingstypus keine geistige oder körperliche Ruhe aufkommen. In schwierigen Situationen verliert er daher auch selten den Überblick, und seine Findigkeit entdeckt immer neue Lösungsmöglichkeiten.
Da das Zeichen Zwillinge Hände, Arme und auch die Nerven regiert, macht es den Zwillingsgeborenen viel Freude, wenn sie ihren Ideen mit den Händen Form und Gestalt verleihen können – und an Ideen und Einfällen mangelt es ihnen wahrlich nicht!
Zwillinggeborene müssen darauf achten, dass Körper und Geist auch einmal ruhen wollen. Ein guter Anfang wäre der Versuch, Hände und Füße ruhig zu halten und langsam zu essen. Diese Übung würde ihnen helfen, sich auch in Augenblicken des Zorns oder größter seelischer Spannung zu beherrschen.
Zwillingsgeborene erfreuen sich großer Beliebtheit, vor allem da sie eine brillante Unterhaltung pflegen, gesellig und zuvorkommend sind und Feingefühl besitzen. Sie schätzen es jedoch gar nicht, an einem bestimmten Ort oder eine bestimmte Person gebunden zu sein. Ihre Häuslichkeit lässt daher einiges zu wünschen übrig. Sie sind von einer unersättlichen Neugier und stets auf der Suche nach persönlicher geistiger Sicherheit inmitten ihrer stets wechselnden Erfahrungen. Sie lieben das Reisen und den Tapetenwechsel.
Obwohl sie sich von materiellen Gütern nicht sonderlich angezogen fühlen, bedeutet Geld für sie jedoch Macht und Freiheit und ist daher von Reiz.
Als Kinder sind die Zwillingsgeborenen so charmant und einfallsreich, dass Eltern und Erzieher häufig von ihren Fehlern beide Augen zudrücken. Man sollte jedoch frühzeitig erzieherisch auf sie einwirken, da sich ihre schlechten Eigenschaften in späteren Jahren nur sehr schwer korrigieren lassen. Sind sie einmal erwachsen, müssen sie aus eigener Willenskraft Disziplin aufbringen. Gelingt ihnen dies, so erwächst daraus eine schöpferische Kraft und Originalität, die in geschäftlichen wie künstlerischen Belangen ihren Niederschlag findet.
Zwillinge sind die Nonkonformisten des Tierkreises. Sie müssen ihr Anderssein pflegen und sich von ihrer Umwelt unterscheiden. Sie empfinden, dass sie sich – sollen ihre Fähigkeiten zur vollen Entfaltung kommen – aus jeder nur möglichen Abhängigkeit lösen müssen. Sie lehnen sich gegen alles Festgefahrene auf, wobei sie häufig Regeln verletzen und sich den Behörden widersetzen. Zwillinge lassen sich ihre Individualität von nichts und niemanden nehmen. Sie werden niemals etwas unternehmen, nur weil jemand es will oder eine Konvention es so vorschreibt. Mit zunehmenden Alter gelangen sie jedoch zur Erkenntnis, dass es ohne Zusammenarbeit auch keine Selbsterfüllung geben kann. Die Luftzeichen lassen den einzelnen erkennen, dass sein Schicksal mit dem der gesamten Menschheit verbunden ist.
Wenn die Zwillinge ihre Mängel und negativen Tendenzen überwinden lernen, werden ihnen die schönen Begabungen, die ihnen in die Wiege gelegt wurden, beim Erreichen hoher Ziele helfen.
Krebs
22.06. – 22.07.
Herrscher: Mond
Kardinalzeichen: Wasser
Kennzeichen: Häuslichkeit, Empfindsamkeit,
Sternzeichen, Tierkreiszeichen

Krebs

Das Leben als Familie mit der Typik: “Ich fühle”
Krebse sind im Zeichen der starken Gefühlsbetonung geboren. Krebs ist das stärkste der Wasserzeichen. Es begünstigt Frauen mehr als Männer, weil es von allen Tierkreiszeichen am meisten mit Häuslichkeit und Familie zu tun hat.
Beim Krebs sind Beschützer- und Abwehrinstinkte, die auf Sicherheit im materiellen und häuslichen Bereich abzielen, stark ausgeprägt. Er ist außerordentlich empfindsam und fürchtet den Spott. Die Schale, das Symbol des Krebses, versinnbildlicht den Panzer, unter dem sich höchste Empfindsamkeit und Scheu sowie physische und psychische Verletzlichkeit verbergen. Um sich vor seelischem Verletztwerden zu schützen, zieht sich der Krebs zurück und sucht Sicherheit in der Einsamkeit. Diese Neigung ist umso bedauerlicher, als der Krebs ein starkes Bedürfnis nach Heim und Familie hat. Für ihn ist die Welt nicht vollkommen, solange er nicht seine ganze Beschützerfreude für seine Familie ausleben kann.
Weil ihm Sicherheit ein so großes Bedürfnis ist, wird der Krebs alles unternehmen, um diese Sicherheit zu schaffen und zu bewahren. Er setzt selten Geld aufs Spiel, höchstens wenn er genügend auf der hohen Kante liegen hat. Auch dann dient das Spielen um Geld in den seltensten Fällen dem Broterwerb, da der Krebsgeborene seine Sicherheit ungern gefährdet. Wenn seine zukünftige Sicherstellung jedoch ein Risiko erfordert, ist er bereit, dieses Risiko einzugehen – wenn möglich mit dem Geld eines anderen. In einem solchen Fall geht der Krebs sehr sorgfältig mit den ihm anvertrauten Finanzen zu Werke,denn er hat anderen gegenüber ein großes Verantwortungsbewusstsein. Er wird stets seine Schulden bezahlen und erwartet von anderen das gleiche.
Krebstypen haben ein kompliziertes Innenleben; manchmal machen sie den Eindruck, als verfügten sie über Riesenkräfte, dann wieder sind sie schwach wie ein Kind. Die Wechselhaftigkeit ist darauf zurückzuführen, daß die Sonne in diesem Zeichen ihre Richtung ändert. Sie hat am nördlichen Himmel den höchsten Punkt erreicht und bewegt sich nun wieder südwärts. (Wie der Krebs stehen auch die Himmelskörper still, wenn sie ihre Richtung ändern.) In diese Zeit fallen die längsten Tage des Jahres.
In der Regel sind Krebstypen voll guten Willens, ihr wechselhafter Mond lässt sie jedoch einmal liebenswürdig und aufgeschlossen erscheinen, (besonders, wenn sie ein bestimmtes Ziel vor Augen haben), dann wieder sind sie melancholisch, introvertiert und zurückhaltend.
Sie verfügen anerkanntermaßen über diplomatisches Geschick, und daher erreichen sie auch meistens ihr Ziel. Wenn sie sich jedoch verletzt fühlen, können sie sich manchmal ganz unsinnig verhalten und sind unfähig, mit anderen zusammenzuarbeiten. Es kann passieren, dass sie sich in höchsten Maße kindisch und störrisch aufführen – dies ist einer ihrer gravierendsten Fehler, den sie überwinden lernen sollten.
Krebsgeborene machen einen sanften und ruhigen Eindruck, doch ihre Gedanken und Gefühle lassen sich nur schwer ausloten. Da nur wenige Menschen die Gefühle von Krebsgeborenen wirklich begreifen, wird Krebsen nur selten das nötige Verständnis entgegengebracht.
Krebskinder sind von Natur aus zart, liebevoll und hingebend, immer bereit zu helfen. Krebseltern bringen alles in ihrer Umgebung herzliche Wärme entgegen. Doch kann darin auch eine Gefahr liegen.
Krebsmenschen wollen ihre Lieben voll und ganz für sich haben. Man kann von Menschen dieses Zeichens sagen, daß bei ihnen eine Liebe, wenn sie einmal begonnen hat, niemals endet. Groll und Ärger kann sie zu grausamen Feinden werden lassen, doch sie hören nie auf zu lieben. Diese unerschütterliche Zuneigung kommt in ihrer Vielschichtigkeit der Mutterliebe gleich. Der elterliche Instinkt dieses Zeichens ist so groß, dass man den Krebs mit einer Mutter vergleichen kann, die ihre Söhne auch dann noch liebt, wenn sie von ihnen schlecht behandelt wird. Familientradition und Familiengeschichte bedeuten den Krebsmenschen sehr viel. Sie sind Patrioten und haben ein gutes Gedächtnis, für vergangene Geschehnisse.
Geistiges oder körperliches Unbehagen sucht der Krebsgeborene mit allen Mitteln zu vermeiden. Da Ordnung und Reinlichkeit hervorstechende Eigenschaften dieses Zeichens sind, verabscheut der Krebs alle Tätigkeiten, die absolute Sauberkeit unmöglich machen. Er bevorzugt eine verfeinerte Atmosphäre.
Da der Krebs über eine sehr starke Vorstellungsgabe verfügt, sollte er tunlichst jeden Gedanken an Krankheit vermeiden. Er muss auch lernen, im richtigen Augenblick ja oder nein zu sagen und seine Neigung zu Launenhaftigkeit, Intoleranz, Ängstlichkeit und übertriebener Gefühlsbetontheit zu beherrschen.
Dem Krebsmenschen fehlt eine gewisse Selbstironie. Er neigt zu Selbstzufriedenheit und Ichbezogenheit. Andererseits kann er in seiner stillen Art aber auch recht hilflos sein. Seine Eitelkeit ist nicht unbeträchtlich; auch liebt er Kleider und nichtige kleine Dinge, die helfen, den Schein zu wahren.
Krebsgeborene beherrschen die Kunst des passiven Widerstandes bis zur Perfektion. Damit verfügen sie über eine wirksame Waffe, die alles Unangenehme von ihnen fernhält.
Mit Freundlichkeit lassen sich Krebsmenschen leicht lenken, da sie im Grunde sehr verständnisvoll sind. Setzt man sie jedoch unter Druck, verharren sie regungslos.
Sie lassen sich nicht gerne vorschreiben, wie sie etwas anpacken müssen; sie wollen ihre Aufgaben selbständig lösen, da die Ideen anderer sie verwirren. Gelegentlich scheuen sie Verantwortung. Wenn sie jedoch ein Unterfangen in Angriff nehmen, das Verantwortung erfordert, dann sind sie pünktlich, zuverlässig und tüchtig und bringen das Unternehmen zu einem erfolgreichen Abschluss.
Löwe
23.07. – 22.08.
Herrscher: Sonne
festes Zeichen: Feuer
Kennworte: Würde, Autorität, Macht
Sternzeichen, Tierkreiszeichen Loewe

Loewe

Das Leben als Stolz und Würde mit der Typik: “Ich will”
Löwemenschen sind unter dem Zeichen der Großmütigkeit und der stolzen Gefühle geboren. Das Zeichen Löwe versinnbildlicht das Streben des Menschen nach Selbstverwirklichung, nach der Entfaltung des inneren Machtprinzips.
Löwe ist ein Feuerzeichen, das von der Sonne beherrscht wird. Es ist die Aufgabe der Sonne, Wärme, Licht und Leben zu spenden, sie ist die Wohltäterin aller Lebewesen. In unserem Planetensystem ist sie der Mittelpunkt, um den die Planeten ihre Bahn ziehen. Löwemenschen sind, wie gesagt, großmütig. Sie müssen im Scheinwerferlicht stehen, und wenn sie das erreicht haben, dann wollen sie auch groß auftreten. Sie genießen es, im Mittelpunkt zu stehen.
Die Vorsehung hilft den Löwemenschen, wenn sie dieser Hilfe am meisten bedürfen. Ganz neue Tätigkeitsbereiche eröffnen sich ihnen zu Zeiten, in denen sich keine sichtbaren Lösungen für ihre Probleme abzuzeichnen scheinen. Wie die Sonne alles, selbst den dunkelsten Winkel in helles Licht taucht, so stellt sie auch den Löwen ins Licht.
Das Heim und die persönliche Unabhängigkeit sind dem Löwenmenschen wichtig. Er hat das Bedürfnis, Neues zu schaffen und zu erzeugen, auf geistigem Gebiet wie auch rein körperlich.
Das Zeichen Löwe regiert das Herz. Daher geben die Löwegeborenen mit vollen Händen: ihre Zeit, ihr Geld und ihr Wissen, ohne auch nur einen Augenblick an sich selbst zu denken.
Der Löwemensch fühlt sich stark zum anderen Geschlecht hingezogen. Doch er tut gut daran, sein liebebedürftiges Naturell im Zaum zu halten, da er sonst manchen Kummer erfahren könnte. (Die Franzosen werden vom Zeichen Löwe beherrscht und sind in diesem Punkt ein typisches Beispiel dafür.)
Ganz unbewusst neigen Löwen zu der Ansicht, daß die Mittel den Zweck heiligen. Für sie ist Geld nur wichtig als Mittel, um ihre Ziele zu erreichen. Sie gehen davon aus, daß andere die gleiche Auffassung von Lauterkeit haben wie sie selbst, und sind in der Folge allzu vertrauensvoll.
Sie haben eine Abneigung gegen Wiederholungen. Sobald sie einmal begriffen haben, worum es geht, werden sie in Diskussionen sehr ungeduldig und oftmals starrköpfig.
Menschen, die die Meinung eines Löwegeborenen nicht teilen, sollten sehr vorsichtig und taktvoll vorgehen, denn ein Löwemensch wird nur dann einzulenken bereit sein, wenn seine Würde nicht angetastet wird. Er möchte, daß die anderen Menschen eine gute Meinung von ihm haben, und da er große Anstrengungen darauf verwendet, dieses Ziel zu erreichen, gelingt ihm dies meist auch. Der Löwemensch ist sich seiner Wirkung auf andere wohl bewußt und überlegt stets, wie er einen noch besseren Eindruck machen könnte.
(Was jedoch nicht etwa heißt, daß er in sich gehen oder sich mit seiner Wesensart auseinandersetzen würde, um seinen Charakter zu verbessern.)
Der Löwegeborene hat einen so ausgeprägten Sinn für Dramatik, daß die vornehme Rolle, die er anfänglich nur spielt, allmählich für ihn eine eigene Wirklichkeit wird. Auch die Selbstachtung ist von großer Wichtigkeit für ihn – Selbstbejahung tritt an die Stelle des Gewissens. Ein Löwemensch wird alles tun, was er persönlich für richtig hält – wenn nötig sogar auf Kosten des öffentlichen Beifalls. Wird er in eine Situation gedrängt, die ihn einengt, dann verabscheut und vernachlässigt er unter Umständen sogar seine Arbeit.
Das Symbol dieses Zeichens ist der Löwe, der Erhabenheit, Macht und Würde verkörpert. Das Zeichen Löwe ist ein königliches Zeichen, und in jeder Bewegung bringt der Löwegeborene seinen Stolz und seine Würde zum Ausdruck, die dem aufmerksamen Beobachter kaum entgehen kann. Macht steigert das Selbstbewußtsein des Löwemenschen.
Solange der Löwegeborene das Gefühl hat, in seiner Stellung Macht und Verantwortung zu tragen, wird er nichts unversucht lassen, das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Er bewährt sich in verantwortungsvollen und leitenden Positionen und bringt seine schöpferische Kraft zum Ausdruck, indem er Maßstäbe setzt.
Bei Frauen, die in diesem Zeichen geboren wurden, besteht die Tendenz, in der Ehe die Rolle des dominierenden Partners zu übernehmen. Sie werden zu reißenden Bestien, wenn es darum geht, ihre Kinder zu verteidigen. Man mag einer L&oumlwemutter auch zu nahe treten, niemals aber ihren Kindern.
Löwemenschen sind praktisch veranlagt, philosophisch und geistig interessiert. Diese Eigenschaften wie auch ihr Enthusiasmus und ihr Erfindungsgeist befähigen sie, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Sind sie beherrscht und gut unterrichtet, dann gibt es niemanden, der mächtiger, nützlicher und fähiger wäre, die Mitmenschen zu beschenken.
Sie sind mutig und verwegen und sie kämpfen niemals unfair, auch wenn sie noch so viele Trümpfe in der Hand haben. Ist der Sieg auf ihrer Seite, sind sie großmütig. Sind sie die Unterlegenen, so geben sie sich meist ungeschlagen.
Jungfrau
23.08. – 22.09.
Herrscher: Merkur
bewegliches Zeichen: Erde
Kennworte: Unterscheidungssinn, Ordnung, Dienstleitung
Sternzeichen Jungfrau

Jungfrau

Das Leben als Ordnung mit der Typik: “Ich analysiere”
Für Jungfrau-Geborene ist die Arbeit das Salz des Lebens. Da Merkur die Jungfrau regiert, ist dieser Geborene stets auf der Suche nach Wissen, um die Materie der Kontrolle des Geistes unterzuordnen. Dieses beständige Suchen lehrt den Jungfraumenschen, daß der Verstand ein guter Diener, aber ein schlechter Herr ist, vor allem, wenn sich der Verstand die Oberhoheit des Geistes anmaßt. Die Jungfrau muß lernen, daß der Körper zwar dem Geist, der Geist aber letzten Endes der Vergeistigung zu dienen hat.
Das Symbol dieses Zeichens ist eine Jungfrau, die Kornähren in der Hand hält. Die Ähren versinnbildlichen die Weisheit, die auf dem Acker der Erfahrung geerntet wird. Jungfrauen verrichten ihre Arbeit mit peinlicher Sorgfalt, wobei sie dem Detail große Aufmerksamkeit schenken; sie arbeiten gründlich und genau. Sie schaffen gerne Ordnung im Chaos. Und da sie die Arbeit schätzen, und ausgesprochen respektieren, werden sie nichts unversucht lassen, einem Freund eine Stelle zu verschaffen; nur selten jedoch werden sie einen Finger rühren, um jemandem zu helfen, der in Schwierigkeiten gerät, weil er nicht arbeiten will. Für den Jungfraumenschen ist die wahre Aristokratie die Aristokratie der Arbeit.
Die Jungfrau ist jedoch viel zu praktisch veranlagt und zu intelligent, als dass sie sich von irgend jemand zum Märtyrer machen ließe. Wenn die an sie gestellten Anforderungen zu hoch oder unvernünftig sind, dann sagt sie mit voller Überzeugung nein.
In seiner positivsten Form steht dieses Zeichen für Tüchtigkeit und hervorragende Pflichterfüllung. Manchmal jedoch bewirkt es ein eingeengtes Gesichtsfeld: Das Individuum ist außerstande, über etwas anderes als seine Arbeit zu sprechen und lässt jegliches Interesse an Dingen vermissen, die nicht in diesem Arbeitsbereich liegen.
Jungfrauen unterziehen ihre Welt einer mikroskopisch genauen Analyse. Gelegentlich aber verstricken sie sich so in Unwesentliches, dass sie unfähig sind, die Bedeutung eines Problems in seiner Ganzheit zu erfassen. Höher entwickelt Jungfrautypen lernen mit der Zeit, zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem zu unterscheiden. Sind sie einmal dazu im Stande, haben Jungfrauen die Möglichkeit, große Gelehrte, konstruktive Kritiker und hervorragende Herausgeber zu werden – wobei die Perfektion stets eine große Roll spielt. Der Jungfraumensch sollte jedoch nicht in den Fehler verfallen, einen brillanten Intellekt und die damit zusammenhängende Fähigkeit zur Kritik für göttliche Weisheit zu halten. Er muss lernen, seine eigene Leistung wie auch die Leistung der anderen vollkommen objektiv und leidenschaftslos zu beurteilen.
Am besten kommen die Fähigkeiten des Jungfraumenschen in Berufen zur Geltung, die auf irgendeine Weise mit Dienstleistungen zu tun haben. Auch kann er sein Ego weit zurückstellen, wenn er der Meinung ist dies wert zu sein.
Die Jungfrau regiert die Gesundheit. In dieser Phase seiner Entwicklung muß der Jungfraugeborene daher lernen, dass kluge Menschen ihre körperlichen Kräfte nicht in Kummer, Sorgen und zuviel Arbeit erschöpfen. Unnötige Ängste und Kümmernisse können zu einer teilweisen Invalidität führen. Trotz allem verfügt dieses Zeichen über eine großartige körperliche Widerstandsfähigkeit gegen Krankheit, sobald der Geist diszipliniert ist.
Der Körper der Jungfrau lehnt jede Art von künstlicher Nahrung und Medikamenten ab. Ist der Jungfraumensch verärgert oder in großer seelischer Not, kann sich Essen für ihn als schädlich erweisen.
Das Zeichen Jungfrau ist ein Erdzeichen; folglich bewundert der Jungfraugeborene materiellen Fortschritt. Er liebt gutes Essen und schätzt Bequemlichkeit und gute Kleidung. Viele in diesem Zeichen Geborene nehmen eine führende Stellung in der Modebranche ein. Der Jungfraumensch kauft prinzipiell nur Markenartikel. Schludrige Arbeit kann die Jungfrau nicht ausstehen! Der Jungfraugeborene muss sich davor hüten, zur Klatschbase zu werden und über Leute herzuziehen, die scheinbar – was das gute Aussehen anbelangt – nicht an sein eigenes Niveau heranreichen.
Dem Jungfraumenschen fällt es schwer, Ersparnisse zu horten, da seine Ausgaben übermäßig hoch sind. Er muss ein System entwickeln, wie er unnötige Ausgaben vermeiden kann, denn wenn er auch manchmal Sparanwandlungen hat, so sind diese doch nie von langer Dauer.
Vielen Jungfraugeborenen sind Liebesabenteuer gleichgültig, sie bleiben aus freien Stücken unverheiratet; niemand kann ihnen in punkto Perfektion das Wasser reichen.
Beredte Worte, gleich Perlen aneinandergereiht, machen auf den Jungfraugeborenen großen Eindruck. Ihr Klang ist Musik in seinen Ohren und er zieht diese Ausdrucksform weniger subtilen Zeichen der Zuneigung vor.
Verheiratete Frauen dieses Zeichens sind meist aktiver als ihr Ehepartner. Sie machen sich zum wahren Oberhaupt der Familie, kommandieren ihren Mann und alle anderen herum und übernehmen die Verantwortung für ihr Heim und ihre Lieben.
Waage
23.09. – 22.10.
Herrscher: Venus
Kardinalzeichen: Luft
Kennworte: Harmonie, Kameradschaft, Gleichgewicht
Sternzeichen Waage 23.9. - 22.10.

Waage

Das Leben als stilvolles Kunstwerk mit der Typik: “Ich gleiche aus”
In Ihrem innersten Wesenskern streben Sie nach Gerechtigkeit, Harmonie und Frieden. Ihre taktvolle und umgängliche Art lässt Sie bei vielen Menschen beliebt sein. Es ist Ihnen sehr wichtig, jeden Konflikt aus der Welt zu schaffen. Dabei können Sie beachtliche diplomatische Fähigkeiten unter der Voraussetzung entwickeln, dass Sie sich dem Konflikt stellen und sich nicht einfach dem Frieden zuliebe anpassen.
In Ihrem Bestreben nach Harmonie neigen Sie dazu, Ungereimtheiten zu übersehen. So können Sie beispielsweise lange eine Scheinharmonie in einer Partnerschaft aufrecht erhalten, ohne klar Stellung zu beziehen und auszusprechen, was Sie wirklich wollen.
Sie können gut auf andere Menschen zugehen. Dabei heben Sie stets das Gemeinsame und Verbindende hervor. Die Unterschiede nehmen Sie oft zuwenig zur Kenntnis. In Ihrem Bestreben, dem Anderen zu gefallen, scheuen Sie sich, Ihre eigene Position klar zu äußern, und passen sich oft zu sehr an. Indem Sie sich nicht offen zeigen, machen Sie jedoch eine echte Beziehung kaum möglich. Der Andere findet Sie dann heuchlerisch oder fade.
Beziehungen gehören zu Ihrem Lebensweg, denn Sie können sich selbst vor allem durch den Anderen erkennen. Wenn Sie Ihre Zielvorstellungen, Wünsche und Probleme mit jemand austauschen, bringt Ihnen das mehr Klarheit über sich als langes Nachdenken. Dabei ist es nicht so, daß der Andere Ihnen sagt, was Sie tun sollen, sondern Sie spüren ganz einfach Ihren Willen besser durch den Austausch von Gedanken. Der Andere wird zu einem Spiegel, in dem Sie sich selbst erkennen. Aus diesem Grund gehört Partnerschaft zu Ihren zentralen Lebensthemen.
Entscheidungen fallen Ihnen oft schwerer als es Ihnen selbst lieb ist. Wenn Sie eine Möglichkeit bejahen, müssen Sie die andere ablehnen, aber ein “Nein” sagen fällt Ihnen sehr schwer, weil es eine eindeutige Entscheidung darstellt.
Sie sind ein Ästhet. Ein Leben ohne Schönheit ist für Sie unvorstellbar. Tief in Ihrem Innern wünschen Sie sich ein Leben, so schön und harmonisch wie eine Sinfonie. Es gehört zu Ihrem Lebenskonzept, Ihr Leben nach Möglichkeit zu einem Kunstwerk zu gestalten. Sie legen beispielsweise Wert auf eine stilvoll eingerichtete Umgebung und schaffen sich mit viel Geschmack immer wieder eine solche.
Kultur ist Ihnen wichtig. Alles Dunkle und Triebhafte verabscheuen Sie ebenso wie Konfliktsituationen. Und hier liegt die Klippe des Waagegeborenen. In Ihrem Lebenskonzept nehmen Schönheit und Ausgewogenheit einen großen Platz ein, was Sie oberflächlich werden lassen kann. Sie neigen dazu, die Augen vor Leid, Krieg, Depression, Krankheit und anderen “Unschönheiten” zu verschliessen. Bildhaft gesprochen symbolisiert die Waage eine hochgezüchtete, edle Rose, die sich leicht von den Stürmen des Lebens unterkriegen läßt.
Waage-Geborene sind gegenwartsbezogen und unternehmungsfreudig. Doch suchen Sie für ihre Aktivitäten meist die Mitarbeit Anderer, da Sie das einmal Begonnene nicht gern allein weiterführen. Sie schätzen auch einen guten Intellekt, da die Waage ein Luftzeichen ist. Sie sind stets aktiv auf der Suche nach Wissen, nach neuen Ideen und nach geistiger Anregung. Sie haben eine besondere Gabe, alle gesellschaftlichen Vorkommnisse in ihrer Umgebung zu analysieren. Zudem interessieren Sie sich lebhaft für alle Belange der Psychologie und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie vermögen daher Andere zu beraten und versuchen häufig, ihren Mitmenschen bei der Lösung persönlicher Probleme zu helfen. In vielen Fällen spielen Sie die Rolle eines Friedensstifters.
Es geschieht selten, daß der Waage-Geborene seinem Ärger Luft macht – die Waage wird schließlich von der Venus regiert – doch wenn er einmal die Beherrschung verliert, entfesselt er einen Sturm und läßt nichts, aber auch gar nichts ungesagt. Noch nach fünfzig Jahren weiß der Waage-Geborene genau, was und unter welchen Umständen einst zu ihm gesagt wurde und er unterläßt es nicht, dem Anderen seine damaligen Äußerungen vorzuhalten. Doch sein Zorn verraucht schnell, zurück bleibt ein niedergeschlagener Mensch.
Skorpion
23.10. – 21.11.
Herrscher: Pluto und Mars
Festes Zeichen: Wasser
Kennworte: Regeneration, Findigkeit, Verschwiegenheit
Sternzeichen Skorpion

Skorpion

Das Leben als tief Erlebbares mit der Typik: “Ich begehre”
In mancher Hinsicht ist der Skorpion das machtvollste Zeichen des Tierkreises, denn er wird von Mars und Pluto beherrscht, während Uranus, der Planet, der plötzlich Energien freisetzt, in diesem Zeichen erhöht ist.
Grundlegende Umwandlungsprozesse auf allen Ebenen gehören zum Skorpion, und zwar weit mehr als zu jedem anderen Zeichen . Diese Wandlung kann auf einer hohen oder niederen Stufe stattfinden, je nachdem, welche Motive dahinterstecken. In der Regel bemüht sich der Skorpion jedoch darum, den Status quo zu vervollkommen.
Skorpiongeborene verfügen über Kraft, Willensstärke und ausgeprägte emotionale Antriebe. Ihr Leben besteht häufig in einem unablässigen Kampf, diese Antriebe durch den schöpferischen Einsatz des Willens unter Kontrolle zu bekommen.
Da dieses Zeichen so stark von Begierde und Sexualtrieb geprägt ist, sind Skorpione leidenschaftliche Liebespartner. Gerät diese Liebesglut außer Kontrolle, kann das zu Besitzgier, Eifersucht und Gewalttätigkeit führen. Kein Zeichen kann im guten oder bösen Sinn so mächtig sein wie der Skorpion.
Da Skorpione alle ihnen zur Verfügung stehende Energie einsetzen, ist es von entscheidender Bedeutung, daß sie von Anfang an den richtigen Weg einschlagen. Sie nehmen das Leben niemals auf die leichte Schulter, und was sie auch beginnen, es ist ihnen ernst damit. Ihr Wunsch, alles perfekt zu machen, hindert sie daran, anderen Verantwortung zu übertragen, so daß sie sich bei ihrer Suche nach Vollkommenheit bis ins kleinste Detail meistens überarbeiten.
Hochentwickelte Skorpione sind die glühendsten Verfechter der Gerechtigkeit, auch wenn sie dem Tode ins Auge sehen müssen. Anders als der Widder, der ja ebenfalls von Mars und Pluto beherrscht wird, verfügt der im Zeichen Skorpion Geborene über ein ungeheures Stehvermögen, weil es sich beim Skorpion um ein festes Zeichen handelt. Der Skorpion wird stets bis zum bitteren Ende durchhalten, mögen Anstrengungen und Opfer auch noch so groß sein.
Obwohl Skorpiongeborene jede Schw&aumol;che bei sich selbst verachten und auch bei anderen nicht schätzen, sind sie oft doch sehr großmütig und mitfühlend und unternehmen alles, um anderen zu helfen. Sie erwarten jedoch, daß der Betroffene, sobald er Hilfe erhalten hat, unabhängig auf beiden Füssen steht und sich fortan selbst weiterhilft.
Diplomatie ist nicht gerade ihre Stärke, da sie ihre Ansichten und Gefühle gerne unverblühmt und wahrheitsgetreu äußern. Lieber hüllen sie sich in Schweigen, als daß sie ihre eigene Meinung und ihre Empfindungen verwässert zum Ausdruck bringen.
Es drängt sie, den Dingen auf den Grund zu gehen und den Kern einer Sache zu erfassen. Ihre Begabung liegt daher vor allem auf dem Gebiet der Entdeckung, Wissenschaft, Forschung und der Untersuchung okkulter Phänomene.
Der Skorpiongeborene neigt zu größter Verschwiegenheit, und wehe dem, der seine Geheimnisse verrät oder seinen Zorn auf sich lädt. Im Kampf kennt der Skorpion keine Gnade und erwartet auch keine. Wer mit einem Skorpion die Klinge kreuzen will, solle sich wohl vorsehen.
Der Skorpionmensch ist meist robust und kräftig gebaut. Häufig ist ihm ein durchdringender Blick eigen, etwas Mystisches umgibt ihn, und er strahlt eine starke persönliche Anziehungskraft aus.
Er verfügt über ein großes Einfühlungsvermögen, so dass er die Gedankengänge anderer zu ergründen und die Betreffenden dazu bewegen vermag, geheime Informationen preiszugeben.
Ist der Skorpiongeborene geistig hochstehend, schöpft er aus seiner Fähigkeit, die wesentlichen schöpferischen und regenerierenden Kräfte der Natur anzapfen zu können, ungeheure Energie. Seine Leistungen scheinen daher manchmal ans Wunderbare zu grenzen.
Angst vor dem Tod ist ihm fremd, da er ein mystisches Verständnis für das ewige “Stirb und Werde” besitzt.
Schütze
22.11. – 21.12.
Herrscher: Jupiter
Bewegliches Zeichen: Feuer
Kennworte: Ehrgeiz, Freiheitsliebe, Forscherdrang
Sternzeichen Schuetze

Schuetze

Das Leben als große Reise mit der Typik: “Ich philosophiere”
Der Schütze, im Zeichen der Ehrlichkeit und Offenheit geboren, wird durch einen Pfeil dargestellt, der unbeirrt ins Ziel schwirrt. Der Schütze liebt nichts so sehr wie Freiheit und Unabhängigkeit.
Der Schütze ist tatkräftig und hat ein offenes, aufgeschlossenes Wesen. Seine Ziele erreicht er mit der Kraft seines positiven Denkens. Der wohltätige Jupiter, Herrscher und Beschützer dieses Zeichens, sorgt stets für Hilfe, wenn sie vonnöten ist, und sei es manchmal auch erst in allerletzter Minute.
Der Schütze ist von Natur aus ein verantwortungsbewusster Mensch, der sich über das Wohl der Gesellschaft wie auch über sein eigenes Dasein Gedanken macht. Selbst wenn er im landläufigen Sinn ungebildet sein sollte, ist er mit abstrakten Gedankeng/auml;ngen, Grundsätzen und Anschauungen vertraut.
Er ist ehrlich, gerecht und großmütig, weil ihm Anerkennung und Harmonie in seiner Umgebung am Herzen liegen. Er läuft jedoch Gefahr, engstirnig und bigott zu werden, falls er sich allzu kleinlichen gesellschaftlichen Normen verpflichtet.
Obwohl dieses Zeichen von einem starken Idealismus geprägt ist, können weniger entwickelte Schützemenschen zu religiösen Fanatikern und blinden Anhängern etablierter Philosophien und Dogmen werden. Solche Menschen müssen sich in Toleranz üben.
Behutsamkeit und Vorsicht spielen im Leben des Schützen eine recht untergeordnete Rolle. Er neigt dazu, voreilige Schlüsse zu ziehen. Da er sehr geradeheraus ist, sind seine Handlungen über allen Verdacht erhaben.
Steinbock
22.12. – 19.01.
Herrscher: Saturn
Kardinalzeichen: Erde
Kennworte: Ehrgeiz, Beständigkeit, Gewissenhaftigkeit, Organisation
Sternzeichen Steinbock 22.12. - 19.1.

Steinbock

Das Leben als Last und Bürde mit der Typik: “Ich gebrauche”
Da Steinbockmenschen in einem Erdzeichen geboren sind, werden sie sich nie damit zufrieden geben, nur so in den Tag hinein zu leben. Sie haben ständig das Gefühl, etwas werden zu müssen. Es drängt sie, eine besondere Leistung zu erbringen, irgendeinen Besitz ihr eigen zu nennen, um den sie sich kümmern, oder eine Verpflichtung zu übernehmen, die sie erfüllen müssen, sei es im Geschäftsleben, in der Politik oder auf sozialem oder intellektuellem Gebiet.
Diese Menschen besitzen hervorragende intuitive Fähigkeiten, die sie im Kampf um persönliche Unabhängigkeit und wirtschaftliche Sicherstellung einsetzen. Wie das Symbol dieses Zeichens, der Steinbock, sind sie ausdauernd und beharrlich und stehen mit beiden Füsßen im Leben. Sie lieben Recht und Gesetz und vertreten gebieterisch die Ansicht, daß eine Vorschrift Vorschrift sei und ein Befehl ein Befehl. Da sie Vertreter eines Erdzeichens sind, gilt ihnen Vernunft als oberstes Gebot.
Der Steinbockgeborene ist in praktischen Dingen bewandert, nicht weil er ein entsprechendes Studium betreibt, sondern durch die Lektüre von Aufsätzen und durch Gespräche. Seine Vorsicht und Umsicht ermöglicht es ihm, alles Gesehene, Gehörte oder Erlernte nutzbringend anzuwenden; er studiert keineswegs um des Studierens willen.
Steinbockmenschen streben unbeirrt dem Gipfel zu und lassen sich durch keinerlei Hindernisse von ihrem Weg abbringen. Sie sind zu äußerst harter Arbeit fähig und sich voll bewusst, daß der Erfolg materielle Sicherstellung bedeutet; ihre Arbeit und ihre Planungen sind auch dementsprechend programmiert. Sie vertreten zudem den Standpunkt, daß die Welt ihnen für ihren tatkräftigen Einsatz etwas schuldet.
Sie haben großes Vertrauen in ihre eigene Kraft, sind realistisch und vorsichtig. Sie möchten auf niemandes Gunst angewiesen sein und führen infolgedessen einen harten, aber nicht unfairen Kampf. Sie finden auch für die schwierigsten Probleme stets eine geeignete Lösung und vermögen Pannen geschickt zu beheben.
Sie sind ordentlich und methodisch in ihrer Arbeit und entwickeln sich zuhause manchmal zu Sklaventreibern. Ihrer Meinung nach muß der Haushalt von A bis Z organisiert sein und perfekt funktionieren.
Steinbockgeborene eignen sich hervorragend für leitende Positionen und bleiben in der Regel nur kurze Zeit in untergeordneten Stellungen. Sie mögen den Eindruck erwecken, als seien sie sanft wie Tauben, doch packen sie gegebenenfalls die Gelegenheit beim Schopf und übernehmen den Chefposten, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
Ein Steinbock wird niemals freiwillig zurückweichen. Er klettert auf der Erfolgsleiter empor, indem er sich abwechselnd von seinem Streben nach Sicherheit und seinem Ehrgeiz leiten läßt.
Sein Wunsch nach Geld ist ausgeprägt, denn er ist in einem langlebigen Zeichen geboren und fürchtet, im Alter von anderen abhängig zu werden. Dieses Bedürfnis nach Sicherheit läßt ihn manchmal so sparsam sein, daß es schon fast an Geiz und Habgier grenzt.
In seiner Jugend ist der Steinbockmensch alt, im Alter ist er jung. Im Kindesalter kann seine Gesundheit zu wünschen übrig lassen; hat er jedoch die frühen Jahre unbeschadet überstanden, besteht für ihn Aussicht auf ein langes Leben.
Da Saturn den Steinbock regiert, besteht bei diesen Menschen eine Neigung zu Melancholie und auch zu Einsamkeit. Gelegentlich benehmen sie sich so, als ob auf dieser Welt jeder ganz allein auf sich gestellt wäre. Im Grunde genommen sind sie aber sehr empfindsam und haben ein starkes Verlangen nach Anerkennung.
Wassermann
20.01. – 18.02.
Herrscher: Uranus
Festes Zeichen: Luft
Kennworte: Menschenfreundlichkeit, Unabhängigkeit, Originalität
Sternzeichen Wassermann 20.1. - 18.2.

Wassermann

Das Leben als Kreativ-Veränderbares mit der Typik: “Ich weiß”
Das Symbol der im Zeichen der Brüderlichkeit Geborenen ist der Wasserträger, der über die Menschheit die Schale der Lebenskraft und geistigen Energie ausgießt. Da der Planet Uranus den Wassermann regiert, sind Freundschaft und Kameradschaft von größter Wichtigkeit für den Wassermanngeborenen. Wen der Wassermann zum Freund wählt, der kann seiner unverbrüchlichen Loyalität sicher sein.
Wassermanntypen – in einem beweglichen Zeichen geboren – besitzen ein exzentrisches Temperament, Entschlossenheit und Starrköpfigkeit. Sie haben manchmal den Eindruck, dass Andere ihren Ideen zu wenig Verständnis entgegenbringen und fühlen sich gekränkt. Als Folge davon brechen sie eine Auseinandersetzung vom Zaun und fordern die Anderen zum Widerspruch heraus. Sie gehen oft sogar so weit, solche Leute fallen zu lassen, weil sie ihrem eigenen intellektuellen Niveau nicht entsprechen.
Der Wassermann ist weder affektiert noch ein Snob, aber er hegt eine Abneigung gegen billige Nachahmung und jede Form von Heuchelei. Für ihn gilt das Prinzip der absoluten Gleichberechtigung. Da er seine Sicherheit aus dem Zusammensein mit Anderen schöpft, ist er von einer spezifischen Umgebung ziemlich unabhängig.
Menschen, die im Zeichen des Wassermannes geboren wurden, werden im Leben niemals einsam sein. Der Einfluß von Uranus bringt es mit sich, daß die Wassermanngeborenen es genießen neue Menschen kennenzulernen und Gedanken auszutauschen. Der Gruppeninstinkt des Wassermanns wird ihn stets zu anderen Menschen führen – sofern sie nicht zu ihm selbst kommen. Die freundschaftlichen Beziehungen bestehen zu Menschen beiderlei Geschlechts, und sie werden auch nach einer Heirat nicht aufgegeben. Da der Wassermann ein Luftzeichen mit Betonung des Intellekts ist, erfolgt die Kommunikation auf einer geistigen Ebene.
Wassermanngeborene lieben die Schönheit der Natur, doch möchten sie sie gerne auf bequeme Art bewundern können. Sie hegen ein Verlangen nach materiellen Besitztümern, sind aber nicht habgierig. Sportliche Betätigung sagt ihnen im allgemeinen wenig, es sei denn als Zuschauer. Ihre Interessen liegen mehr auf geistigem als auf körperlichem Gebiet.
Frauen dieses Zeichens sollten sich davor hüten, ihre Probleme allzu sehr zu übertreiben. Man verzeiht ihnen jedoch diese Neigung, denn mit ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer lebhaften Art sich auszudrücken, üben sieeine große Anziehungskraft aus.
Die zur Schau getragene Ruhe des Wassermanns trügt; er kann sich manchmal ganz krank und elend fühlen vor lauter Angst. Da er seine Arbeit sehr ernst nimmt, ist er selten frei von Nervosität und Besorgnis. Am besten arbeitet er gemeinsam mit anderen oder im Dienst von Organisationen, die irgendein Ideal verwirklichen wollen. Bei Tätigkeiten dieser Art finden ein ausgezeichnetes Gedächtnis, seine Intuition, sein Wissen, seine Freiheitsliebe und seine Menschlichkeit eine geeignete Ausdrucksmöglichkeit.
Sein Interesse und sein Mitempfinden für menschliche Probleme tragen ihm die Achtung und das Vertrauen seiner Umwelt ein. Sein Mitgefühl ist unpersönlich und sein Verständnis rational gesteuert, doch ist er einmal an einer Sache interessiert, erweist sich der Wassermann als unermüdlicher Arbeiter.
Fische
19.02. – 20.03.
Herrscher: Neptun
Bewegliches Zeichen: Wasser
Kennworte: Mitgefühl, Universalität, Entsagung
Sternzeichen Fische

Fische

Das Leben als Phantasie mit der Typik: “Ich glaube”
Das Zeichen Fische ist ein hochsensibles Zeichen. In diesem Zeichen Geborene reagieren sehr stark auf die Gedanken und Empfindungen anderer Menschen. Ganz unbewußt nehmen sie die Ideen und Vorstellungen ihrer Umgebung in sich auf.
Sie sind verzweifelt darum bemüht, das Richtige zu tun, doch ihre Willenskraft ist meist nicht sehr groß. Sie lassen sich daher leicht von äußeren Umständen beeinflussen. Sie müssen lernen, auf eigenen Füßen zu stehen und mit schlichter Zuversicht dem Unbekannten ins Antlitz zu blicken.
Dieses Tierkreiszeichen wird durch zwei Fische symbolisiert, von denen der eine stromaufwärts und der andere stromabwärts schwimmt, womit die krasse Gefühlsambivalenz der Fischegeborenen zum Ausdruck kommt. Sie sind offensichtlich unfähig Entscheidungen zu treffen.
Den Fischemenschen umgibt stets eine gewisse Müdigkeit, die ihn jede größere Anstrengung und sportliche Betätigung vermeiden läßt. Er ist in keiner Weise kämpferisch veranlagt. Seine Abneigung gegen Auseinandersetzungen macht ihn oft unentschlossen. Meist erduldet er lieber Unrecht, als sich für seine Rechte einzusetzen. Verliert er aber einmal die Geduld, kann er so sehr in Wut geraten, daß er nicht mehr zu beruhigen ist. Der Fischegeborene kann starrköpfig sein und läßt dann nicht mit sich reden.
Jupiter ist einer der Herrscher des Zeichens Fische, und da er als Beschützer wirkt, gibt er den Fischegeborenen den notwendigen Glauben, um ihre Vitalität und den Sinn für die Bedeutung um ihre Person aufrechtzuerhalten.
Ihr Liebreiz, ihr Humor und ihre Anteilnahme öffnen den Fischegeboren viele Türen. Ihr freundliches, bescheidenes Wesen verleitet sie jedoch oft dazu, den Dingen ihren Lauf zu lassen, was andere, praktischer veranlagte Naturen im höchsten Maße irritieren kann. Andererseits erweisen sie sich auch als tüchtig und exakt, wie es der Ambivalenz dieses Zeichens entspricht.
Die Gemütslage der Fischegeborenen schwankt zwischen kräftigem Optimismus und schwarzem Pessimismus. Das mag für jene verwirrend sein, die ganz in der Welt des Alltäglichen aufgehen und nicht verstehen können, wie es möglich ist, daß sich Menschen, die in einem empfindsamen Zeichen geboren wurden, in dem Unternehmen “Leben” mitunter so schwer tun.
Im allgemeinen strebt der Fischegebore nicht nach materiellem oder mondänem Erwerb. Allerdings kann er in jü,ngeren Jahren den Eindruck eines Materialisten machen, da er instinktiv erkennt, daß die Suche nach dem “Ich”nur dann erfolgreich sein kann, wenn körperliche Bedü,rfnisse nicht eine Quelle der Sorge darstellen. Der Fischegeborene muß lernen, mit seinen eigenen Besitztümern wie auch mit denen anderer sorgfältiger umzugehen.
Sein Gewahrwerden der feinen unterschwelligen Strömungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen läßt ihn eher distanziert erscheinen. Der Fischegeborene ist gezwungen, seine Individualität zu wahren – er muß leisen, aber eindringlichen inneren Stimmen gehorchen. Wenn er versucht, seinen Gedanken Zügel anzulegen, ist er todunglücklich.
Fischegeborene bewegen sich gern in einer Traumwelt, in der sie das eigene Ich vergessen können. Läßt sich diese Neigung fördern, kontrollieren und lenken, dann ergeben sich daraus außerordentliche schauspielerische Fähigkeiten. Kü,nstler, Dichter, Musiker und Bildhauer werden in diesem Zeichen geboren, ebenso viele ausgezeichnete originelle Tänzer. Musikalität scheint den Fischemenschen angeboren zu sein, denn zahlreiche berühmte und hervorragende Sänger unterstehen diesem Zeichen.
Da Neptun als Planet der Vorstellungskraft die Fische regiert, haben Fischegeborene eine mehr als lebhafte Phantasie. Sie sind in der Lage, die Schwierigkeiten im Leben eines Menschen zu erkennen und zu verstehen. Sie spüren im voraus, welche schmerzliche Wirkung Worte und Taten auf andere haben.
Neptun gibt den Fischegeborenen großes Mitgefühl für alles menschliches Leid und Elend. Darum sind sie ehrlich bemüht, den Mitmenschen Heilung und Erleichterung zu verschaffen. Viele dieser Geborenen arbeiten freiwillig unter schlimmsten Bedingungen oder sind bereit, alles anzunehmen, was die Last anderer erleichtern hilft. Fischegeborene aus den unterschiedlichsten Kreisen widmen ihre Kraft und ihre Zeit den Kranken und Verzweifelten, ohne je an ein Entgeld in irgendeiner Form zu denken.
Haben Fischegeborene voll und ganz zu sich selbst gefunden, dann sind sie liebenswert, selbstlos, hingebungsvoll und bereit, sich fü,r die anderen aufzuopfern. Das Bewußtsein der Fischemenschen will sich ausweiten, und mit allem lebendigem verschmelzen, und ihre Gefühle sind voller Innigkeit und Zärtlichkeit. Fischemenschen verschließen ihre Augen vor allen Mä,ngeln derer, denen ihre Liebe und ihr Vertrauen gilt.
Charakterliche Mängel bei den Fischegeborenen zeigen sich vor allem in Bezug auf ihren Fatalismus. Sie mü,ssen deshalb einsehen und lernen, daß sie nicht machtlos an irgendein Schicksal gebunden sind, auf das sie keinen Einfluß haben. Sie müssen sich selbst realistisch betrachten, um alle ihnen zur Verfügung stehenden Mö,glichkeiten wirklich voll nutzen zu kö,nnen.
Sie fühlen sich verwirrt, wenn sie nicht alle Zusammenhänge erfassen und sich ihnen stellen kö,nnen. Sobald ihnen dies aber gelungen ist, gehen sie im Dienen auf, und ein Glanz liegt über der ganzen Welt bis hinunter zu den kleinsten alltäglichsten Dingen.
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